ISBN-13: 9783638767569 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 1,7, Universitat Hamburg, Veranstaltung: Interdisziplinarer Grundkurs, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was beschrieb diese fur das Selbstverstandnis der sozialistischen Gesellschaft so wichtige Frauenbild berufstatiger Mutter, waren diese emanzipierter und gleichberechtigter als in der heutigen bundesrepublikanischen Gesellschaft? Lagen die Ursachen dieser hohen Erwerbstatigkeit in einem anderen Verstandnis von gleichberechtigter Teilhabe oder doch nur" in den okonomischen Zwangen einer planwirtschaftlichen Volkswirtschaft? Den kontroversen Diskussionen und polemischen Streitereien in Politik und Gesellschaft um die Beantwortung dieser Frage, ob DDR-Frauen (bzw. Mutter) die gleichberechtigteren Frauen waren, soll mit der vorliegenden Hausarbeit ein sachlicher Beitrag hinzugefugt werden. Inhaltlich soll diese Diskussion um die Gleichberechtigung der Mutter durch Teilhabe am Erwerbsleben anhand eines Kriterienkatalogs gefuhrt werden, der empirische Vergleiche zum Grad der Gleichstellung der Frauen in der DDR Ende der 1980iger Jahre im Hinblick auf die heute erreichte Gleichstellung der Frau im vereinigten Deutschland gestattet. Das Vorgehen innerhalb der Arbeit gliedert sich dazu in drei Teilschritte. Der erste Teilschritt dient der Einfuhrung in die Thematik Gleichstellung und bildet die Grundlage fur das Verstandnis der weiteren Arbeit. Der zweite Teilschritt der Arbeit beinhaltet einen kurzen Abriss der Entwicklung der Frauenrolle in der DDR, der die gesellschaftlichen Triebkrafte und geschichtlichen Hintergrunde beleuchtet. Mit diesem Teilschritt soll belegt werden, dass die Frauenrolle zum Ende der DDR und besonders die der berufstatigen Mutter" das Ergebnis zielgerichteter gesellschaftlicher Entwicklung war. Ausgehend von den beiden ersten Teilschritten wird im dritten Teilschritt der Vergleich des Grades der e