ISBN-13: 9783640191338 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein, Note: 2.0, Universitat zu Koln (Institut fur Deutsche Sprache und Literatur), Veranstaltung: Massenkultur, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Urgrund fur die Beeinflussbarkeit der Menschen ist die Angst vor Isolation, vor dem Nichtdazu- gehoren." Anhand dieser These wird im Folgenden erlautert, wie sich die Massengesellschaft und damit die Massenmedien entwickelten, und welchen Einfluss sie auf die offentliche Meinung nehmen konnen: Im Fall der Theorie der Schweigespirale einen starken, in der Meinungsfuhrerkonzeption einen schwachen Einfluss. Ende des 19. Jahrhunderts begann sich mit der Entstehung der Massenpresse eine neue Art Kommunikationssystem aufzubauen, das in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts mit den elektronischen Medien noch komplexer wurde und in der heutigen Zeit weltweiter Vernetzung seinen Hohepunkt erreicht zu haben scheint. Diese Kommunikation gewann fur das gesellschaftliche Leben und auch fur das Leben des Einzelnen immer mehr an Bedeutung, durch sie wurde es moglich, die Wirklichkeit" neu zu erfahren. Man konnte zwischen verschiedenen Ansichten, Perspektiven und Moglichkeiten wahlen. Dies, einhergehend mit der fortschreitenden Industrialisierung, fuhrte jedoch zu einer zunehmenden Destabilisierung der einst kulturell, politisch und lebensphilosophisch relativ festgelegten Individuen. Eine Anonymisierung, Identitatsverlust und das Gefuhl einer unter vielen zu sein" waren die Folge. Die Auswirkungen gingen bis in die Okonomie, Kultur und Politik. Diese Erkenntnisse liessen bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts Philosophen und Wissenschaftler sich mit den Massenmedien und der Massenkommunikation befassen. So unter anderem auch Gustave Le Bon (1841 - 1931), der der Meinung war, dass sich nicht die Massen an sich verandert haben, sondern die Gesellschaft in ihrer Struktur zur Massengesellschaft geworden ist. Die Welt trat"