ISBN-13: 9783656966937 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Sigmund Freud und die Psychoanalyse. Den meisten Leuten sagen diese zwei Begriffe auf Anhieb etwas, da Sigmund Freuds Theorien bezuglich der kindlichen Entwicklung weltbekannt sind. Bis heute beschaftigen sich Wissenschaftler und Laien mit diesem Gebiet, da der psychische Apparat wohl der am komplexeste unseres Korpers ist. Doch beschrieb Freud nicht nur die Funktion unserer menschlichen Psyche. Nein, er versuchte seine Erkenntnisse auch auf die Religion zu ubertragen und stellte seine eigene Religionstheorie auf. In dieser auert er sich sehr kritisch gegenuber der Religion, wobei er sogar versucht einen Weg aus der Religion zu konstruieren und zu propagieren. Er verfasste mehrere Aufsatze und Essays zum Verhaltnis von Religion und der menschlichen Psyche, wobei er immer wieder zu dem Schluss kam, dass Religion nur eine Illusion, ja sogar eine Krankheit, sei. Hier ahnelt seine Religionskritik sehr der von Ludwig Feuerbach, wobei man sogar soweit gehen konnte zu sagen, dass Freuds Kritik eine Erweiterung der Projektionshypothese Feuerbachs darstellt. Freud geht jedoch jeweils, auf Grundlage seines psychosexuellen Entwicklungsmodells, von einer gestorten beziehungsweise nicht bewaltigten Entwicklungsaufgabe aus, was er als Ausgangspunkt fur die Entstehung der Religion sieht. Doch lassen sich entwicklungspsychologische Ergebnisse uberhaupt auf Religion anwenden? Kann man die Religion wirklich als Krankheit bezeichnen? Ware der Mensch freier oder sogar glucklicher ohne sie? Wie hat die Amtskirche damals darauf reagiert? Lassen sich aus dieser Kritik noch Folgen fur die heutige Religiositat ableiten? In dieser Hausarbeit werde ich mich zuerst mit dem Menschen Freud und seiner Abreit als Psychoanalytiker auseinander setzen, damit die Grundgedanken im Zusammenhang mit seiner Religionskritik klar definiert sind. Danach we