ISBN-13: 9783836655002 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 154 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Handel und Distribution, Note: 1,0, Universitat Hamburg (Sinologie, Lehrstuhl fur Wirtschaft Chinas), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Einleitung: In China sind gegenwartig intensive Bestrebungen im Gange, das monolithisch strukturierte Eisenbahnwesen neu zu organisieren. Ausgelost durch den stetig steigenden Bezuschussungsbedarf des "klassischen Defizittragers" Eisenbahn und die Mittelknappheit offentlicher Kassen soll die traditionell von der chinesischen Regierung ausgefullte Bereitstellungs- und Verteilungskompetenz der Schienentransportleistungen zunehmend auf den Privatsektor ubertragen werden. Seit ihrem Hohepunkt in den 1970er Jahren ist die chinesische Eisenbahn stetig im Abschwung begriffen. Auf Grund mehrerer Faktoren, u.a. der steigenden Konkurrenz von der Strasse und der zivilen Luftfahrt, sturzte die einstige "Perle der Planwirtschaft" 1994 in ein "finanzielles Loch," in dem sie mehrere Jahre verharrte. Nachdem die Verluste im operativen Transportgeschaft auf kumulativ 12,3 Mrd. Yuan angestiegen waren, verabschiedete die "Standige Konferenz des Staatsrates" im Marz 1998 schliesslich ein Paket tief greifender Reformen, das vom September desselben Jahres an auf den Weg gebracht wurde. Dass dieser Reform, welche die Trennung von Infrastruktur und Betrieb umfasst, in China besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird, versteht sich von selbst, zahlt die Eisenbahn doch zu den wichtigsten volkswirtschaftlichen Sektoren. Aber auch international erweckt sie Interesse, denn die chinesische Eisenbahn ist das weltweit zweitgrosste Transportunternehmen und wird nur vom gesamten US-amerikanischen Transport ubertroffen Ziel der vorliegenden Analyse ist, die Reformen im chinesischen Eisenbahnwesen mit wirtschaftswissenschaftlichen Methoden zu analysieren. Hierzu sollen die einzelnen Massnahmen gekennzeichnet und der Versuch ihrer kritischen Wurdigung unternommen werden. Im Lichte internationaler Bahnprivatisier