ISBN-13: 9783640759170 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 136 str.
ISBN-13: 9783640759170 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 136 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Beliebt beim Publikum, verhasst bei ihren Kritikern: Kaum eine Figur des Fernsehens polarisierte in den vergangenen Jahren so sehr wie die Moderatorin Sabine Christiansen. Ihre gleichnamige Talkshow1 diente den Norglern als Projektionsflache fur den Untergang der Diskussionskultur, der Politik oder gleich des ganzen Abendprogramms - derweil sie herausragende Einschaltquoten von uber funf Millionen Zuschauern2 einfuhr. Damit war "Sabine Christiansen" die bis dato erfolgreichste Talkshow im deutschen Fernsehen; folgerichtig wurde sie vom Intendanten Jobst Plog als "erfolgreichste Programminnovation der letzten Jahre im deutschen Fernsehen" (epd 1999) gefeiert. Unbestritten stellte der Talk ein "wichtiges Forum offentlicher Inszenierung politischer Meinungen in der deutschen Medienoffentlichkeit" (Dorner 2001, S. 16) dar. Dennoch wurde wohl selten zuvor eine Fernsehsendung mit solch einer bemerkenswerten Kontinuitat kritisiert, kommentiert, schlechtgemacht. Neben der allseits attestierten journalistischen Unfahigkeit Christiansens ruckte haufig ein Unbehagen an der Selbstinszenierung der Gaste, am fehlenden inhaltlichen Tiefgang der Diskussionen sowie an ihrer Einseitigkeit in den Mittelpunkt der Kritik. Alles nur Neid und die ubliche Kollegenschelte? - Zumindest nicht ausschlielich, lasst sich einigen wissenschaftlichen Studien entnehmen, die sich explizit mit dem Phanomen "Sabine Christiansen" auseinandergesetzt haben. Im Juni 2006 gab die Talkshow-Moderatorin ein baldiges Ende ihrer Sendung bekannt. Daraufhin wussten sich viele ihrer journalistischen Kollegen vor Begeisterung kaum noch zu halten. Mit der personellen Neubesetzung durch Anne Will und einer Fortfuhrung des Formats auf dem angestammten Sendeplatz am Sonntagabend keimte allerorten die Hoffnung auf mehr Qualitat auf. Fundierte Diskussionen, mehr