ISBN-13: 9783656221579 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Padagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,3, Universitat Leipzig (Erziehungswissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Schriftspracherwerb und Forderkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus lernpsychologischer Sicht ist die aktive Denkleistung der Lernenden eine Voraussetzung fur den Schriftspracherwerb. Dennoch scheint die Debatte bezuglich der Hinfuhrung zur Schrift nicht beendet. Bis heute entwickelten sich drei Konzeptionen des Schriftspracherwerbs: lehrgangsorientiert (die Fibel, z.B. Bucherwurm), lernwegsorientiert (mit einer An-/ Lauttabelle, z.B. TINTO) und schriftstrukturellorientiert (durch ein Strukturmodell, z.B. silbenanalytische Methode). Die letztgenannte Konzeption fordert seitens der Schuler eine hohe aktive Eigenleistung beim Erwerb der Schriftsprache. Die Besonderheit liegt darin, dass die Kinder neben der Schrift zugleich die Orthographie erwerben. Die Gesetzmaigkeiten der Schrift sind Regularitaten, die zwar das Lesen erleichtern, jedoch zuvor kognitiv angeeignet werden mussen. (vgl. Bredel/ Rober 2011: 5) Dabei berucksichtigt die schriftstrukturellorientierte Konzeption die Erkenntnisse kognitivistischer Theorien, d.h. die Kinder lernen mithilfe der produktiven Nutzung ihres Vorwissens: ...]. Auf dieser Basis entwickelte Christa Rober die silbenanalytische Methode unter Berucksichtigung der orthographietheoretischen Modellierungen von Utz Maas (vgl. Maas 1999) ...]. Im Jahr 2000 wurde] die erste Auflage von ABC der Tiere veroffentlicht. Es folgten weitere Silbenfibeln, z.B. Karibu, Piri und Jo-Jo. Aufgrund dieser Entwicklung entstehen fur die Autorin folgende Fragestellungen: Orientieren sich die Silbenfibeln an den Vorstellungen Robers - eines silbenanalytischen Unterrichts des Schriftspracherwerbs - oder steht eine andere Konzeption im Vordergrund? Weshalb bezeichnen sich diese Lehrwerke als Silbenfibeln und worin unterscheiden sie sich? Im Rahmen dieser Seminararbeit wer