ISBN-13: 9783638779494 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2,1, Universitat Kassel (Universitat Kassel), Veranstaltung: Medizin und Krankheit im Mittelalter, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: A peste, fame et bello, libera nos Domine " (Von Pest, Hunger und Krieg erlose uns, o Herr ) Lange Zeit, vor allem im Mittelalter, kannte Europa die Angst vor den apokalyptischen Reitern, die in Form von Krieg, Hunger, Tod und insbesondere der Pest das Ende der Welt einlauten sollten. Daher flehten die Glaubigen standig zu Gott, sie vor Schicksalsschlagen zu bewahren. Kam es dennoch zu Katastrophen, wurden sie als Strafe empfunden, die Gott den Menschen aufgrund ihres Fehlverhaltens geschickt hatte. Eine der grossten Katastrophen, die Europa verwusteten, war die Pestwelle in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Zwar forderten Cholera, Typhus, Diphtherie, Pocken und Grippewellen immer wieder Opfer, aber sie hatten nur regionale Bedeutung im Vergleich zur Pest. Diese Hausarbeit soll sich mit der Frage beschaftigen, welche Auswirkungen die Pestepidemie zwischen 1347 und 1351 in Europa hatte. Warum z. B. konnte sich die Pest uber einen ganzen Kontinent ausbreiten? Ist dafur nur die kurze Inkubationszeit der Krankheit verantwortlich, oder spielten auch die Behandlungsmethoden der Arzte eine Rolle? Hatte das Peststerben wirtschaftliche und soziale Folgen? Doch nicht nur die Beleuchtung gesamteuropaischen" Pest soll in dieser Arbeit vorgenommen werden. In einem zweiten Teil soll verdeutlicht werden, was die Pest fur die Burger einer europaischen Stadt im Einzelnen bedeutete. Hierzu wird das Beispiel der Stadt Florenz, deren Pestgeschichte wir vor allen Dingen durch Boccaccios Werk Decamerone" nachvollziehen konnen, heran gezogen