ISBN-13: 9783640203437 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Universitat Duisburg-Essen, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Republikmodell der Niederlande im 16./17 Jahrhundert war - abgesehen von der Schweiz und Venedig - beispiellos in Europa. Die Provinzen stemmten sich im 80-jahrigen Krieg nicht nur gegen die Spanische Oberherrschaft, die mit dem Frieden von Munster 1648 endgultig endete, sondern schufen auch ein Regierungssystem, das sich von dem der Nachbarstaaten wie Frankreich unterschied. Doch war diese Republik" wirklich so revolutionar zu nennen, wie es auf den ersten Blick erscheint? Diese Arbeit beschaftigt sich mit dem Aufbau der Republik und der Entwicklung der Niederlande im Golden Eeuw," vor allem wahrend der Zeit der Statthalter Friedrich Heinrich von Oranien (1625 bis 1647) und Wilhelm II. von Oranien (1647 bis 1650). Es gilt zu klaren, wer nun in der jungen Republik die Herrschaft ausubte. Am Anfang der Arbeit steht ein kurzer Uberblick uber die Geburt" der Republik Ende des 16. Jahrhunderts. Eine turbulente Entwicklung, an deren Ende nicht unbedingt die Republik hatte stehen sollen. Daran anschliessend werden der Aufbau und die verschiedenen Gremien, die in die Verfassung eingebunden waren, vorgestellt. Dabei geht es vor allem um die Zeit nach 1588, denn die Institutionen als solche sind teilweise wesentlich alter. Die Generalsstaaten stellten die Regierung dar, daneben hatten die Statthalter eine immense Bedeutung. Hierbei wird ein Blick vor allem auf die beiden oben genannten Oranier geworfen. Wahrend Friedrich Heinrich vor allem durch militarisch Erfolge auf sich aufmerksam machte und eine grosse Machtfulle anhaufte, war seinem Nachfolger weniger Gluck beschieden. Wilhelm II. sah sich schnell mit einer starken Opposition konfrontiert und liess sich spater zu einem Feldzug gegen Amsterdam hinreissen. Nach seinem plotzlichen Tod folgte