ISBN-13: 9783656299332 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik, Note: 1,3, Georg-August-Universitat Gottingen (Professur fur Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung), Veranstaltung: Netz- und Verkehrsokonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter dem Motto "Die Post fur Deutschland" wirbt die Deutschen Post AG mit ihrer Vormachtstellung im deutschen Briefmarkt. Diese Vormachtstellung wurde der Post bis vor ca. 15 Jahren auch durch das staatliche Briefmonopol in Deutschland gesichert. Die Bestrebungen der Bundesrepublik und der Europaischen Union (EU) den Wettbewerb zu fordern, fuhrten zu einer sukzessiven Offnung des Briefmarktes. Ziel ist es seither den Postmarkt in Europa bis 2013 vollstandig zu liberalisieren. Aus diesem Grund wurde von der Europaischen Union 1992 das sogenannte "Grunbuch uber die Entwicklung des Binnenmarktes fur Postdienste" herausgegeben. Die Ubergangsfrist zur Offnung des Briefmarktes in Deutschland wurde uber Gewichtsgrenzen der Briefe festgesetzt. Der Markt wurde 1998 zum ersten Mal, fur Sendungsgewichte uber 200 Gramm, fur den Wettbewerb freigegeben und bis zum Jahr 2008 wurden alle Sendungsgroen und -gewichte fur andere Konkurrenten zuganglich gemacht. Durch die fruhe vollstandige Offnung des Briefmarktes in Deutschland, nimmt die Bundesrepublik eine Vorreiterrolle im liberalisierten Briefmarkt Europas ein. Wie hat sich die Marktstellung seit der Offnung des Briefmarktes in Deutschland entwickelt? Diese Frage soll in der Arbeit beantwortet werden. Ob die Offnung des Marktes zum gewunschten Wettbewerb gefuhrt hat oder ob weitere Manahmen ergriffen werden mussen, um den Briefmarkt den Wettbewerbern zuganglich zu machen, wird hierbei ebenfalls betrachtet. Um die Leitfrage zu beantworten wird im 2. Kapitel zunachst der relevante Markt, in diesem Fall der Briefmarkt in Deutschland, abgegrenzt und eine allgemeine Definition zur marktbeherrschenden Stellung gegeben. Danach wird, im 3. Kapitel dieser Arbeit, die