ISBN-13: 9783656656173 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 26 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,0, Universitat Augsburg (Lehrstuhl fur Alte Geschichte), Veranstaltung: HS Von Diokletian zu Konstantin dem Groen, Sprache: Deutsch, Abstract: Als der letzte Vertreter des tetrarchischen Systems ging Maximinus Daia (305-313) in die Geschichte ein. Diokletian (284-305) installierte wahrend seiner Herrschaft das pseudodynastische System der Tetrarchie: Zwei Augusti adoptierten jeweils ihren Caesar, die dann Schwiegersohne ihres Oberkaisers waren. Im Jahr 313 war es Licinius, der als "endgultiger Liquidator des diokletianischen Herrschaftssystems" den Reichsteil des Maximinus Daia besetzte und mit dem Tod Daias nur Konstantin und Licinius als Augusti im Reich blieben. Daia wurde als Sohn des Galerius adoptiert und im Jahr 305 von Diokletian zum Caesar ausgerufen. Wahrend seiner Amtszeit ist eine enge Anbindung Daias an die Kaiser Diokletian, Maximian und Galerius erkennbar, in den Quellen redet er die beiden ersteren als Vater an. Ziel der folgenden Arbeit soll es sein, die Person des Daia als Christenverfolger im ostlichen Teil des Reiches zwischen 310 und 313 naher zu umschreiben und die Manahmen, die er im Umgang mit den Christen einleitete, aufzufuhren. Hierbei empfiehlt sich eine chronologische Auffuhrung, um den Verlauf der Ereignisse besser darstellen zu konnen. Daneben erfolgt ein Bezug zur religiosen Situation im ostlichen Reichsteil, die wohl ein Spezifikum innerhalb der Tetrarchie bildete. Eine Fokussierung auf die Ereignisse auerhalb des Reichsteils soll die Gesamtschau der Motive fur die Christenverfolgung abrunden, denn de facto begannen die Christenverfolgungen um 303 wahrend der Ersten Tetrarchie Diokletians.