ISBN-13: 9783640594696 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 136 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Beuth Hochschule fur Technik Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit vielen Jahren steht das offentlich-rechtliche Fernsehen in der Kritik nicht nur die Kultur im Programm immer mehr zu vernachlassigen, und damit einen wichtigen Teil seines Auftrags nicht ordnungsgema zu erfullen, sondern auch aktiv und im Gleichschritt mit dem privaten Fernsehen, an einer schleichenden Verflachung der Kultur in Deutschland mitzuwirken. Darin zeigt sich sogleich die doppelte Rolle des Fernsehens allgemein: Zum einen selbst ein relevanter Teil der Gegenwartskultur der Gesellschaft zu sein, Kultur also als (noch) Leitmedium Nummer eins direkt zu gestalten, sowie im Sinne des Bildungsauftrags die Kultur zu fordern und ihr eine Buhne zu geben. Diese Arbeit soll ein kompakt abgefasstes Panorama der Vergangenheit, Gegenwart und moglichen Zukunft des offentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland darstellen; immer vor dem Hintergrund der bereits sehr alten Debatte um Programmqualitat gegen Programmreichweite. Ich beschreibe in Kurze die Entwicklung der Fernsehlandschaft hin zum heutigen dualen System. Dann gehe ich explizit auf die neueren Sender 3sat und arte als namentliche Kultursender im offentlich-rechtlichen Fernsehen ein, da diesen Sendern heute der grote Teil der Kulturvermittlung im Fernsehen uberlassen wird. In Kapitel 3 beschaftige ich mich eingehender mit den gesetzlichen Grund- und Auflagen, die das offentlich-rechtliche System in der Bundesrepublik Deutschland legitimieren. Auerdem beschreibe ich die Kulturinteressen des Fernsehpublikums, soweit diese darstellbar sind. In Kapitel 4 beschreibe ich konkret die verschiedenen heutigen Darstellungsformen von Kultur im offentlich-rechtlichen Fernsehen und unterscheide dabei zwischen den groen Vollprogrammen Das Erste und ZDF sowie den Kultursendern 3sat und arte. Die Kulturmagazine nehmen aufgrund ihres expliziten Kultu