ISBN-13: 9783668209787 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 28 str.
ISBN-13: 9783668209787 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Parteien und Parteiensysteme, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll die Frage beantworten, worin die Grunde fur die Krise der SPD bestehen und ob die Partei nach rechts geruckt ist. Bei den Landtagswahlen am 13. Marz 2016 in den Bindestrich-Landern wurde es kurzlich deutlich: Die SPD verliert an Zustimmung. Der Trend des Ruckgangs an Wahlerstimmen ist nicht neu: Spatestens seit der Bundestagswahl 2009 mussen sich die Sozialdemokraten Sorgen um ihre Zustimmungswerte in der Wahlerschaft machen. Lange Zeit war die SPD fast gleichauf mit der CDU bei knapp 40 Prozent der Zweitstimmen bundesweit (Bundestag). Nach dem vorzeitigen Ende von Rot-Grun unter Gerhard Schroder und mit Angela Merkel als neuer Kanzlerin fallt die SPD auf nun unter 25 Prozent in den Sonntagsfragen (Wahlrecht.de). Auf Landesebene ist das Bild noch brisanter: In Sachsen-Anhalt konnte die SPD gerade einmal 10,6 Prozent der Wahler uberzeugen, mit einem Ruckgang von 10,9 Prozent im Vergleich zur vorhergehenden Landtagswahl in 2011 (Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt). Die baden-wurttembergische SPD schaffte es auf nur 12,7 Prozent - 2011 waren es mit 23,1 Prozent 10,4 Prozent mehr (Statistisches Landesamt Baden-Wurttemberg). Nur in Rheinland-Pfalz konnte die SPD mit 36,2 Prozent um ein halbes Prozent zulegen (Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: 11). Das Halten ihres Wahlergebnisses lasst sich hier mit dem stark auf die Spitzenkandidaten Malu Dreyer (SPD) und Julia Klockner (CDU) fixierten Wahlkampf begrunden. Sicher, der Erfolg der Alternative fur Deutschland (AfD) beim Werben um Wahlerstimmen in der aktuell aufgeheizten Stimmung rund um die Fluchtlingsdebatte spielte eine Rolle in der Stimmenverteilung. Doch die Forderungen der AfD sind wohl kaum eine wirkliche Alternative