ISBN-13: 9783640425341 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Anfang Marz 1138 wahlte eine kleine Minderheit von Fursten" den gescheiterten Gegenkonig Konrad, Staufer und Bruder des schwabischen Herzogs Friedrich, zum zweiten Mal zum Rex Romanorum, womit der fur Pfingsten angesetzte offizielle' Wahltermin offenbar rucksichtslos ubergangen wurde. Konrad profitierte dabei massgeblich von der Unterstutzung durch den Trierer Erzbischof Albero und den Kardinalbischof Dietwin, hinter denen Papst Innozenz II. vermutet werden kann, zumal beide Geistliche papstliche Legaten waren. Ende des 19. Jahrhunderts wertete Bernhardi diese Vorgange als ungesetzliche ...] Handlung," Rorig beklagte in der Mitte des folgenden Jahrhunderts die grundsatzliche Schwachung und Abwertung des Konigs in den freien Wahlen" von 1125 und 1138 und zu Beginn des 21. Jahrhunderts sprach Haverkamp vorsichtig kritisch von der rigorosen Ausnutzung der noch immer bestehenden Unklarheiten im Wahlverfahren" durch Konrad III. War Konrad also ein Thronrauber, der dem Schwiegersohn seines Vorgangers, dem Welfen Heinrich, mit Hilfe einer intriganten Kirche die Macht gestohlen hat? Oder war seine Machtubernahme in Rahmen der Vorstellungen des 12. Jahrhunderts eine zwar ungewohnliche aber durch den Erfolg legitimierte Handlung? Diese Arbeit will der Frage nachgehen, wie es zu diesem scheinbar seltsamen Verlauf der Geschichte kam, der den einmal Gescheiterten doch noch auf den Thron brachte."