ISBN-13: 9783640687374 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 172 str.
ISBN-13: 9783640687374 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 172 str.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universitat Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der audiovisuellen Werbung sind kaum Produktgattungen denkbar, die nicht in irgend einer Form mit dem Motiv des Berges operieren konnten oder wurden. So scheinen die polymorphen Strategien der medialen Inszenierung dieses Extremraumes der Natur in ihrer Vielfalt nahezu grenzenlos: Je nach intendierter Aussage der einzelnen Spots variiert die Funktion des prasentierten Gebirgsraumes entsprechend von "gefahrlich" zu "friedlich" und "heilig." Die Strategien der Prasentation sind dabei oftmals charakteristisch fur den audiovisuellen Werbeauftritt der gesamten Produktgattung. Wird der Berg bspw. im Rahmen eines Spots der Kategorie Genussmittel inszeniert, so wirkt er vornehmlich in seiner Funktion als ursprunglicher Herkunftsraum des beworbenen Produktes und steht so pars pro toto fur die Natur als Lieferant kostbarer Rohstoffe. Einen anderen Ansatz der Inszenierung des Gebirgsraumes wahlt bevorzugt die Automobilindustrie: In Spots dieser Art, wo meist eine Legitimation des beworbenen Fahrzeugs uber seine instrumentelle Leistung erfolgt, definiert sich der Berg uber den Faktor des Abenteuers, bisweilen sogar der Gefahr. Die Natur erscheint in derartigen Inszenierungen im Sinne einer fatalistischen Kulturanschauung nicht langer als etwas Wertvolles und Schutzenswertes, sondern steht den menschlichen Protagonisten des Spots vielmehr antagonistisch gegenuber. Diesen negativ semantisierten Naturraum gilt es im Folgenden zu bezwingen und zu unterwerfen. Getreu der Kultur der Disziplinierung demonstrieren diese Spots eindrucksvoll den Sieg von Wissenschaft und Technik uber die mangelhafte Natur. Fur die Differenzierung der diversen Inszenierungsstrategien des naturlichen Extremraumes Berg greift die vorliegende Arbeit nun verstarkt auf die durch Karmasin vorgenommene