ISBN-13: 9786209467554 / Niemiecki / Miękka / 2026 / 104 str.
Die brasilianische Bevölkerung träumte davon, wieder ihren Präsidenten zu wählen, was sie seit einundzwanzig Jahren nicht mehr getan hatte. 1989 kehrte dieselbe Bevölkerung, die diesen Traum gehegt hatte, zu den Wahlurnen zurück und wählte ihren Präsidenten. Nach den Präsidentschaftswahlen von 1989 wurden die Massenmedien zum Gegenstand der Forschung von Wissenschaftlern verschiedener Fachbereiche. In diesen Bereich fällt auch das vorliegende Werk, das den Zeitraum von 1937, mit der Gründung des Departamento de Imprensa e Propaganda (DIP), bis 1989, mit den ersten Präsidentschaftswahlen nach dem zivil-militärischen Putsch von 1964, abdeckt. Es wurde versucht, das angeschlagene und negative Image der traditionellen Parteien und Politiker in der als Neue Republik (1985-1989) bezeichneten Periode und die Folgen dieses Imageverlusts für die Wahl aufzuzeigen. Es wurde die Konstruktion des Images des damaligen Kandidaten Fernando Collor de Mello und dessen Gestaltung durch die Fernsehmedien analysiert. Die vorliegende Arbeit schloss mit einigen Überlegungen zum Verhältnis zwischen Geschichte, Medien und Politik und hob den Mangel an Forschungen in diesem Bereich hervor, insbesondere wenn man den historiografischen Ansatz betrachtet.