ISBN-13: 9783638673136 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,7, Bergische Universitat Wuppertal, Veranstaltung: Lobbyismus in Europa, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Europaische Union ist, erwachsen aus den ursprunglichen Wirtschaftspolitischen Uberlegungen und zur Sicherung des Friedens in Europa fortschreitend institutionalisiert, durch fortschreitende Machtkonzentration und Verlagerung von Politikbereichen von den Nationalstaaten sowie den Regionen zu dieser supranationalen Organisation, zu einem machtigen Staatsapparat herangewachsen, der insbesondere in Wirtschafts- und Regulierungsfragen zunehmend bedeutender geworden ist als die entsprechenden Resorts in den einzelnen Nationalstaaten, die sich ihm angeschlossen haben. Neben der Europaischen Union haben seit 1945 Verbande und Vereine, Soziale Bewegungen und Burgerinitiativen, sowie Unternehmen und Private zunehmend an Einfluss auf die Gestaltung von Politik gewonnen. Dennoch kann, auch wenn dieser Einfluss von Verbanden und Vereinen auf die Politik sicherlich gro ist, nicht, wie von Theodor Eschenburg bereits in den funfziger Jahren befurchtet wurde, weder damals noch heute von einer "Herrschaft der Verbande" die Rede sein1. Aber im Rahmen der fortschreitenden europaischen Integration, sowie der Uberantwortung von Politikbereichen auf dieselbe, ist die Europaische Union zunehmend zu einem der wichtigsten Felder fur die Einflussnahme von diesen diversen Interessengruppen geworden. Diese Versuche der Einflussnahme werden zumeist mit dem Begriff des "Lobbying" und des "Lobbyismus" umschrieben, der durch seinen Wortgebrauch eine zunehmend negative Konnotation bekommen hat, die ihm ursprunglich (abgeleitet von den die Parlamenten umgebende Lobby in der Interessenvertreter historisch immer auf die Abgeordneten dessen trafen) gar nicht zusteht2. Im negativen Sinne wird dieser Begriff zumeist dann genutzt wenn wirtschaftl