ISBN-13: 9783640838875 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Padagogik - Geschichte der Pad., Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man uber die Erziehung nach Auschwitz reden will, kann man das nicht tun ohne Theodor W. Adorno zu erwahnen, da er die Formulierung -Erziehung nach Auschwitz- gepragt hat. Sein Radiobeitrag aus dem Jahr 1966 wird immer wieder von diversen Autoren diskutiert und wahrgenommen. In dieser Rede hat Adorno die Hauptaufgabe der Erziehung formuliert, mit dem Ziel, dass Auschwitz nicht noch einmal sein durfe. Somit bildet er die Grundlage des sozialpolitischen und erziehungswissenschaftlichen Themas und des ersten Abschnittes in dieser Hausarbeit. In der Zeit nach 1945 war es generell typisch, eine Praxis des -Schweigens- zu pflegen, nicht nur in padagogischen, sondern in allen wissenschaftlichen Disziplinen und in der Gesellschaft insgesamt, deshalb wurden logischer Weise auch keine padagogisch - politischen Konsequenzen gezogen. Man kann behaupten, dass mit Theodor W. Adorno eine neue Phase beginnt- er markiert den Wendepunkt in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, sowohl theoretisch als auch historiographisch. Diese neue Phase hat H. Kunert als -qualende Ideologiekritik- bezeichnet. Die Phase deckt sich mit der -Tater- - Diskussion der -Kinder- von Prof. Dr. Manfred Hettling. Dieser untersuchte in seinem Beitrag -Die Historisierung der Erinnerung- die unterschiedlichen Formen der Erinnerung an den Nationalsozialismus und bezieht sich dabei auf die von Martin Broszat geforderte Historisierung, welche den zweiten Abschnitt dieser Arbeit ausmacht. Ab etwa 1980 begann ein qualitativ neuer Auseinandersetzungstypus mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Hettling bezeichnet diese neue Zeit mit der Formulierung die -Tater- - Diskussion der -Enkel-. Der dritte Teil dieser Arbeit beschaftigt sich mit der generationellen Pragekraft- wie stark sind die jeweil