ISBN-13: 9783656143857 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 60 str.
ISBN-13: 9783656143857 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 60 str.
Fachbuch aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universitat - Universitat der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Braunschweiger Stadtbild ist das Mittelalter nach den Zerstorungen des Zweiten Weltkriegs nur noch anhand weniger Bauten fur den interessierten Betrachter sichtbar und damit auch dinglich erlebbar. Neben dem mittelalterlichen Burgplatz, an dem die Burg Dankwarderode, der Braunschweiger Dom und die uberregional bekannte Lowenstatue zu finden sind, ist an dieser Stelle vor allem auch der Altstadtmarkt zu erwahnen, an dem gleich zwei Gebaude symbolhaft fur die im Mittelalter erlangte, weitreichende Unabhangigkeit der Stadt stehen: Das Gewandhaus und das Altstadtrathaus. Ersteres diente der Gilde der Gewandschneider als Lager-, Verkaufs- und Gildehaus, letzteres war eines der funf Rathauser Braunschweigs, die es dort aufgrund der funf Weichbilder, aus denen die Stadt bestand, gab. Beide Gebaude fuhren den Betrachter also unmittelbar in die mittelalterliche Hanse, in deren Rahmen auch der Braunschweiger Rat und die Braunschweiger Handler tatig waren. Dabei hatte Braunschweig unter den sachsischen Hansestadten sicherlich eine, wenn nicht gar die Fuhrungsrolle inne. So wurde die Lowenstadt 1554 eine der vier Quartiersvororte der Hanse . In dem vorliegenden Forschungsbericht soll nun dargestellt werden, welche Literatur und Quellen uber die Rolle Braunschweigs als Hansestadt vorliegen. Dabei wird allerdings - in Anbetracht des Umfangs des Themas und seiner Ausdehnbarkeit - kein Anspruch auf Vollstandigkeit erhoben. Deswegen werden auch nur drei Forschungsbereiche vertiefend betrachtet. Dies sind zum einen die Rolle Braunschweigs innerhalb der Hanse, zum anderen die Beziehungen zwischen der Hanse und dem sachsischen Stadtebund und die zwei wichtigsten mittelalterlichen Wirtschaftszweige der Stadt, namlich das Textilgewerbe und die Metallverarbeitung. Dazu wird der Verfasser des Forschungsberichtes zunachs