ISBN-13: 9783668289826 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 3,0, Universitat Rostock (Philosophische Fakultat), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Stadte im fruhen Mittelalter waren lediglich Uberreste der Antike. Nach dem Untergang des Romischen Reiches waren die groen Kaiserstadte im deutschen Gebiet, wie zum Beispiel Trier, auf ein Minimum der einstiegen Bevolkerung geschrumpft. Die einst massiven Stadtmauern wurden abgetragen und die Rohstoffe dienten nun dem Kirchenbau. Dort ubernahmen die Bischofe zentrale Verwaltungsrollen. So konnten diese Stadte als Bischofssitze weiter bestehen. Aber die meisten Stadte im Mittelalter entstanden aus Siedlungen, welche meist in der Nahe von Burgen, Klostern oder Markten entstanden. Als Stadtgrunder traten daher Konige, Herzoge oder Bischofe hervor. Die Merkmale dieser Stadte waren eine dichte Besiedlung, eine Ummauerung sowie Handel und Gewerbe. Dieser Handel beschrankte sich im 9. Und 10. Jahrhundert zunachst auf die Stadt und ihre umliegenden Dorfer und Siedlungen, wobei Geld als Tauschmittel eine eher geringe Rolle spielte. Fur andere Stadte, die an gunstigen Orten gelegen waren, erhob sich daruber hinaus der Fernhandel, welcher ihnen zu Reichtum und Aufschwung verhalf. Der zunehmende Handel setzte nun auch ein allgemein anerkanntes Tauschmittel voraus, das Geld. Damit entwickelte sich eine erste Form der kapitalistischen Wirtschaft. Diese Arbeit zeichnet die Entstehung der Hanse nach und beschreibt den Handel, der durch diesen Zusammenschluss ermoglicht und intensiviert wurde.