ISBN-13: 9783640969616 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 88 str.
ISBN-13: 9783640969616 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 88 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 8,00, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultat), Sprache: Deutsch, Abstract: A. Einleitung Das Internet ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Nachdem es 1991 fur die Offentlichkeit zuganglich gemacht wurde, besitzen mittlerweile knapp 80% aller deutschen Haushalte einen Internetanschluss . Es existiert eine Vielzahl von Moglichkeiten, das Internet zu verwenden. So konnen Nutzer auf der ganzen Welt Informationen abrufen, sich verabreden, in sozialen Netzwerken zueinander finden und miteinander in mannigfaltiger Weise Handel betreiben. Nahezu jedes Unternehmen, welches in irgendeiner Form Produkte anbietet, leitet mittlerweile auch einen "Internetshop," in welchem die Nutzer zu jeder Zeit ihre Einkaufe tatigen konnen. Doch es existieren auch Internetseiten, auf denen der Betreiber selbst keine Waren anbietet, sondern seinen Besuchern eine Plattform fur deren Handel bietet. Das wohl beruhmteste Beispiel hierfur ist eBay.de. Auf dieser Seite werden die Angebote der Nutzer ublicherweise als "Auktion" durchgefuhrt, bei welcher nur der Hochstbietende mit dem Anbieter einen Kaufvertrag abschliet. Auerdem kann man seine Produkte auch in Form eines "Sofortkaufs" oder - seit Mitte 2009 - im Rahmen eines Kleinanzeigenmarktes verkaufen. Wenn man sich vorstellt, dass allein bei eBay.de taglich ca. 24.000 Bucher und 13.000 Paar Damenschuhe verkauft werden, ist naheliegend, dass bei diesen enormen Mengen an Produkten rechtliche Probleme vorprogrammiert sind. Im Falle von rechtlichen Verstoen kann es sich fur den betroffenen Rechteinhaber auerst schwierig gestalten, die Anbieter der Produkte ausfindig zu machen. Die Anbieter wahlen bei der Anmeldung auf solchen Plattformen ublicherweise sog. "Benutzernamen," die frei erfunden sein konnen. Erst nach dem Erwerb eines Artikels erfahrt der Kaufer die "wahre I