ISBN-13: 9783656169215 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
ISBN-13: 9783656169215 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,00, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, Veranstaltung: Hauptseminar Mittelalterliche Geschichte "Bildung im Mittelalter," Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen globalen Welt ist es mittlerweile eine Selbstverstandlichkeit, sich nach erfolgreichem Abschluss der einzelnen Schulstufen wie der Grundschule, dann womoglich uber die Realschule hin zum Gymnasium mit bestandenen Abitur sich zu uberlegen, ob man die restliche Strecke einer akademischen Laufbahn zurucklegt oder nicht. Es stehen einem unzahlige Moglichkeiten offen: Jurist, Mediziner, Lehrer, Kunstler, die Liste ist fast endlos. Das Angebot der Universitaten hat sich im Laufe von gut 800 Jahren so weit entwickelt und doch gewisse Kernelemente erhalten, dass es ein sehr interessanter Verlauf gewesen ist, von den ersten Anfangen in Cambridge, Salamanca und Paris bis hin zu den heutigen Elite-Institutionen Harvard, Yale und Oxford. Naturlich war solch eine lange Phase der Entwicklung und des Voranschreitens nicht eine geradlinige Sache ohne Hohen und Tiefen. Bildungsinstitutionen, klein und gross, haben im Laufe der Geschichte an Ansehen gewonnen, Inhalte eingebusst, wurden als politisch-propagandistisches Werkzeug missbraucht oder haben auch vorbildliche Vertreter der gebildeten Menschheit hervorgebracht. Hier stellt sich auch die Frage, in welchem Rahmen denn die Verantwortung einer solch immensen Aufgabe, also der Bildung, sich ubertragen bzw. verschoben hat. Es hat nicht schon immer ein Bildungs- bzw. ein Kultusministerium gegeben, wo all solche Entscheidungen von den gewahlten Vertretern des Volkes gefallt werden. Dreht man das Rad der Zeit zuruck, so erkennt man, dass die Aufgabe der (Aus)Bildung schon damals ebenso wie heute eine Sache der Finanzierung ist. Und wenn man sich mogliche grosse Quellen fur Reichtum und Wohlstand noch vor dem bekannten Schulgeld oder dem Bildungsetat vor Augen f"