ISBN-13: 9783565188932 / Niemiecki / Miękka / 148 str.
"Die Getarnte Armee - Als Turnen kein Sport war sondern Vorbereitung auf den Krieg" wirft einen kritischen Blick auf Friedrich Ludwig Jahn, den "Turnvater". Wir kennen ihn als den Erfinder von Reck und Barren. Doch Jahn ging es 1811 in der Berliner Hasenheide nicht um Fitness oder Gesundheit. Sein Ziel war politisch und paramilitärisch: Er wollte die deutsche Jugend körperlich stählen, um Napoleon zu besiegen und Frankreich zu hassen.Kulturhistoriker Lukas Kraft analysiert die radikale Ideologie hinter den Turnübungen. Jahn war ein glühender Nationalist, der "undeutsche" Fremdwörter bekämpfte und dessen Turnbewegung als Keimzelle der Urburschenschaften diente. Das Buch zeigt, wie harmlose Leibesübungen als Deckmantel für die Ausbildung von Guerilla-Kämpfern dienten, die den "Volkskrieg" führen sollten."Die Getarnte Armee" entlarvt die dunklen Wurzeln des deutschen Vereinssports. Es zeigt, dass der Turnplatz ursprünglich ein Exerzierplatz war und dass die Idee der "körperlichen Ertüchtigung" in Deutschland untrennbar mit nationalem Chauvinismus und Kriegsvorbereitung verknüpft war.
"Die Getarnte Armee - Als Turnen kein Sport war sondern Vorbereitung auf den Krieg" wirft einen kritischen Blick auf Friedrich Ludwig Jahn, den "Turnvater".