ISBN-13: 9783638773096 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Veranstaltung: Aristoteles lesen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit soll gezeigt werden, welche Arten der Gerechtigkeit Aristoteles im Buch V seiner Nikomachischen Ethik beschreibt. Am Anfang der Bearbeitung steht ein kurzer Uberblick uber die geschichtliche Entwicklung des Begriffs der Gerechtigkeit im alten Griechenland. Dies erscheint nutzlich, da es zeigt, welche Definition Platon gibt und wie sich die Gerechtigkeit bei Aristoteles von einer inneren zu einer ausseren Qualitat wandelt. Darauf folgt die Beschreibung der allgemeinen sowie der besonderen Gerechtigkeit und ihrer Unterformen. Der Schluss der Arbeit nimmt Bezug auf den Begriff der Billigkeit als "eine Art der Gerechtigkeit" . Bei der Literaturauswahl wurde Wert darauf gelegt, unterschiedliche Ubersetzungen der Nikomachischen Ethik heranzuziehen, um der ursprunglichen aristotelischen Aussage im griechischen Originaltext so nahe als moglich zu kommen. Ubersetzen heisst immer schon Deuten. Eine Nachprufung ergibt haufig, dass manches in Aristoteles hinein-, nicht herausgelesen wurde. Demnach gibt es innerhalb der Forschung unterschiedliche Ansichten zur Ubersetzung einzelner Passagen - so verwendet Dirlmeier nicht den Ausdruck Billigkeit oder Salomon ubersetzt "Verteilung der offentlichen Guter nach Wurde" mit Verteilung nach "Massgabe der Einzahlung." Wo die verwendete Literatur diese Diskrepanzen aufweist, wird in der Arbeit darauf hingewiesen. Auf die Abschnitte uber Natur- und positives Recht im Buch V der Nikomachischen Ethik wird in der Arbeit nicht naher eingegangen. Im Vordergrund stehen die aristotelischen Gerechtigkeitsart