ISBN-13: 9783640868179 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 64 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Note: 1,3, Universitat Potsdam (Institut fur Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Umgang mit Heterogenitat in der Schule, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn es um die Forderung von hochbegabten Schulern geht, ist es immer wieder erstaunlich, dass fur viele Personen die erste Frage, die sie sich dabei stellen, nicht "Wie kann ich Begabte am besten fordern?" lautet, sondern: "Ist es prinzipiell sinnvoll, dass begabte Schuler gefordert werden?" Sie gehen davon aus, dass Begabte den anderen Schulern gegenuber schon genug Vorzuge genieen und es uberflussig ist, ihnen noch zusatzlich Zeit, Aufmerksamkeit und Engagement zu widmen. Nach meiner Meinung ist dies der falsche Ansatz. Viel zu haufig kann man an deutschen Schulen beobachten, dass der Unterricht fur einen imaginaren Durchschnittsschuler konzipiert wird. Dabei sind alle Anstrengungen nur darauf gerichtet, den Schulern, deren Leistungen diesen Anforderungen nicht gerecht werden, zu helfen, dieses Durchschnittslevel zu erreichen. Wenn man sich Staaten ansieht, die traditionell uber einen sehr hohen Bildungsstandard verfugen und bei der PISA-Studie regelmaig die obersten Platze belegen, wie etwa Schweden und Finnland, so wird man feststellen, dass dort versucht wird, jeden Schuler nach seinen Begabungen optimal zu fordern, unabhangig davon, ob es sich dabei um einen lernbehinderten, einen hochbegabten oder einen durchschnittlich begabten Schuler handelt. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, auf welche Art und Weise die Forderung von begabten Schulern gelingen kann. Zu diesem Zwecke wird zunachst knapp geklart, was man unter dem Begriff "Begabung" zu verstehen hat und welche Methoden benutzt werden, um eine Begabung zu diagnostizieren. Danach werden die am haufigsten angewandten Methoden der Forderung, also die Akzeleration, das Enrichment sowie die innere und auere Differenzierung, theoretisch erklart. Zuletzt wird an den Beispielen des