ISBN-13: 9783656632818 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 118 str.
ISBN-13: 9783656632818 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 118 str.
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster, Sprache: Deutsch, Abstract: Kein Problem beherrscht die europaische Politik und Offentlichkeit so intensiv wie die gegenwartige okonomiebasierte Krise der Eurozone. Wohl nie stand die Existenz dieser europaischen Vertragsgemeinschaft vor einer so grundsatzlichen Bestandsaufnahme. Seit dem Jahre 2008 haben die Staaten der Eurozone mit gemeinsamen Manahmen auf ihre okonomische Krise reagiert, die uber die ursprunglichen Vereinbarungen ihrer Vertrage hinausgehen. Vor allem das Schuldenkrisenmanagement und die aktuelle Diskussion um eine Wirtschaftsregierung zeigen, dass die Zusammenarbeit der Vertragspartner des Wahrungsraums mit der Krise enger geworden ist. Doch nach wie vor wird kritisiert, dass bisherige Krisenmanahmen allein symptomorientiert seien und fur Losungen der okonomischen Krise nicht ausreichten (vgl. Gros/Alcidi 2011: 166). Der Wirtschafts- und Wahrungsunion werden krisenverscharfende Konstruktionsmangel bescheinigt (vgl. Sinn 2011: 14; vgl. FTD 2011: 25), deren "(...) institutionelle Defizite dringend zu beseitigen (...)" seien (Rogoff 2012: 89). Barroso (2011: 3) schliet in diesem Sinne auf eine "Systemkrise der Eurozone." Dieser Eindruck mehrt sich durch eine anhaltende Auseinanderentwicklung der Eurozonen-Staaten in Wettbewerbsfahigkeit und Bonitat (vgl. Eurostat 2011). Um einer Verscharfung der Krise wirksam entgegensteuern zu konnen, pladiert die EU-Kommissionsspitze (Barroso 2011: 3-6; Rehn 2011: 6-8) fur eine "(...) tiefere okonomische Integration der Eurozone." Doch auf supranationale Vertragsvertiefungsschritte wie im klassischen Sinne deutet gegenwartig wenig. Zu unterschiedlich scheinen die Interessen der Eurostaaten auf Feldern von Wirtschafts- und Finanzpolitik angeordnet (vgl. Delors 2010: 8-13). Der portugiesische Staatsprasident Silva (2011: Abs. 38) wertete die bisherige Krisenmanahmen et