ISBN-13: 9783656010272 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 30 str.
ISBN-13: 9783656010272 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 30 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg (Theologie und Ethik), Veranstaltung: Die Erinnerungskultur im zeitgenossischen Spielfilm, Sprache: Deutsch, Abstract: "Film kann die Welt nicht verandern oder verbessern, er kann aber Stimmung schaffen." Dieses Zitat von Bernhard Wicki wurde anlasslich der ersten Jugendkinotage im Jahr 2003 zum Grundsatz der Bemuhungen fur ein besseres Verstandnis von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Gerade die jungen und heranwachsenden Mitglieder unserer Gesellschaft besitzen nur wenige Beruhrungspunkte mit den menschenverachtenden Diktaturen der Vergangenheit. Allerdings muss sich gerade unsere heutige sakularisierte Gesellschaft mehr denn je mit der Fragestellung nach der Allmachtigkeit des Menschen und der daraus resultierenden Grenz- bzw. Malosigkeit des menschlichen Handelns auseinandersetzen. Werte wie Ethik, Moral und Verantwortung gegenuber seinen Mitburgern und der Gesellschaft als Ganzem scheinen in die Vergessenheit zu geraten. Nur eine lebendige Erinnerungskultur, welche die Leistungen der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft tragt, ist in der Lage, diesen geistig-moralischen Zerfall entgegenzuwirken. Der Begriff der Erinnerungskultur ist in einer Vielzahl von Staaten untrennbar mit dem Schlagwort des Holocausts verbunden. Erinnerungskultur als das "kollektiv geteilte Wissens uber die Vergangenheit" kann folglich als die Geschichte im Gedachtnis der Gegenwart aufgefasst werden. Diese unvergangliche Relevanz begrundet die aufgezeigte Fragestellung und rechtfertigt die ausfuhrliche Beschaftigung mit diesem Themenbereich. Die folgende Arbeit beschaftigt sich auf der Grundlage dieser Uberlegungen mit der Fragestellung: Welchen Beitrag leistet der historische Spielfilm: "Der Neunte Tag" von Volker Schlondorff fur die Erinnerungskultur? Der Hauptteil dieser Arbeit fokussiert sich auf die Einordung des zu in