ISBN-13: 9783656898399 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,3, Universitat Rostock (Historisches Insitut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Entwicklung Hamburgs wahrend des Dreiigjahrigen Krieges von 1618-1648. Sie soll naher erlautern, inwiefern die Hansestadt Hamburg von dem Krieg beeinflusst wurde und welche negativen und positiven Auswirkungen er hatte. Dabei wird auffallen, dass die Stadt Hamburg eine der wenigen Ausnahmen darstellt, wo der Krieg eine vorteilhafte Entwicklung mit sich brachte, so dass sie sich von vielen anderen Stadten abgrenzen konnte. Meine zentrale Fragestellung lautet deshalb: "Hamburg als historischer Sonderfall im Dreiigjahrigen Krieg?." Ich werde versuchen, diese Frage im Laufe meiner Arbeit zu beantworten. Bemerkenswert ist zuerst einmal, dass Hamburg zwischenzeitlich zwar von Heeren umge-ben war, aber niemals eingenommen werden konnte. Nachdem ich zu Beginn meiner Arbeit auf den Zustand der Hansestadt vor Kriegsbeginn 1618 eingegangen bin, werde ich deshalb das Verteidigungswesen und das Militar der Stadt erlautern, welche zwei entscheidende Faktoren darstellen, weshalb Hamburg nie eingenommen wurde. Ein weiterer entscheidender Grund dafur war die Neutralitatspolitik der Hamburger. Ihnen gelang es, sich nie fur eine der kampfenden Parteien zu entscheiden, aber fur jede Seite wertvoll genug zu erscheinen, um die Einnahme durch die gegnerische Seite verhindern zu wollen. Hamburg entwickelte sich nicht nur zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum, sondern war auch als Standort fur Verhandlungen und Diplomatie bedeutsam. Ich werde als nachstes auf die konkreten Auswirkungen des Krieges eingehen und dabei mein Augenmerk besonders auf den wirtschaftlichen Aufstieg legen, um die Grunde fur diesen Aufschwung darzulegen. Ich werde aber auch die soziale Entwicklung darstellen und die Schattenseiten des Krieges aufzeigen. Danach werde ich