ISBN-13: 9783638918398 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
ISBN-13: 9783638918398 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Region: Mittel- und Sudamerika, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Institut fur Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Internationale Beziehungen I: Die USA und Lateinamerika, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...]Unter dem Begriff der neuen Weltordnung" begannen die USA nahtlos an ihre Bemuhungen der Aufsicht und Kontrolle der Staatenwelt anzuknupfen, die schon zu Zeiten des Ost-West-Konfliktes die aussenpolitischen Interessen der Vereinigten Staaten bestimmte. Zwar war das nach aussen hin vorrangige Ziel der US-Lateinamerika-Politik, die Eindammung des Kommunismus, nicht mehr langer ausschlaggebend, jedoch erlosch mit dem Ende des kalten Krieges nicht das Aufsichtsbedurfnis, welches die USA in Bezug auf den gesamten amerikanischen Kontinent bereits seit der Deklaration der Monroe-Doktrin im Jahre 1823 pflegen. Unter anderem durch den Drogenkrieg in den Anden scheinen die USA ihre ursprungliche Hinterhof"- Definition von Lateinamerika zu betonen und zu signalisieren, das dort keine anderen Machte Einfluss gewinnen sollen. Maria Mittermayer, auf deren Werk Drogengeschaft und Drogenkrieg" sich meine Arbeit hauptsachlich stutzt, beschreibt den Krieg der USA gegen die Drogenproduktion deshalb auch als moderne Variante des US-Imperialismus." Diese Arbeit soll klaren, ob diese These der Wahrheit entspricht. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt hierbei auf Kolumbien, da diesem Land die grosste Bedeutung im Rahmen des internationalen Drogenhandels beigemessen wird. Hierzu wird zunachst auf die Drogenpolitik, die die USA in Lateinamerika seit Ende der achtziger Jahre betreiben, sowie die Mittel zu deren Durchsetzung betrachtet. Auch die Folgen des War on Drugs," wie ihn der damalige US-Prasident George Bush sr. im Jahre 1989 ausrief, sollen aufgezeigt werden. Im Anschluss daran soll im dritten Teil dieser Arbeit die Frage geklart werden, warum die