ISBN-13: 9783867460316 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 106 str.
ISBN-13: 9783867460316 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 106 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 2.3, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Diskussion um die Einfuhrung von Lohnsubventionen zur Herstellung der Wettbewerbsfahigkeit ostdeutscher Unternehmen steht im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit. Dazu werden drei alternative Modellvorschlage, die alle im Jahr 1991 entwickelt wurden, nacheinander dargestellt und diskutiert. Das erste ausgearbeitete Lohnsubventionskonzept, das sozusagen der "Stein des Anstoes" war, stammte von einer Gruppe amerikanischer Okonomen der Universitat Berkeley. Sie forderten den Einsatz allgemeiner Lohnsubventio¬nen, die degressiv und zeitlich begrenzt sein sollten. Nur so konne die verheerende Kosten-Erlos-Relation ostdeutscher Betriebe, speziell derjenigen im Besitz der Treuhandanstalt, auf ein wettbewerbsfahiges Niveau gebracht werden. Das Berkeley-Modell ist Gegenstand des nachsten Kapitels. Ein aus der Kritik am Berkeley-Modell heraus entstandenes Alternativmodell, das Schwachpunkte des Vorschlags der amerikanischen Okonomen umgehen sollte, steht im Anschlu daran zur Debatte. Es wurde von Autoren des Frankfurter Instituts fur wirtschaftspolitische Forschung entwickelt und ahnelt in gewisser Weise dem Berkeley-Konzept. Der groe Unterschied besteht darin, da es sich hier um die Gewahrung selektiver Lohnsubventionen zugunsten von Unternehmen handelt, die in uberregionalem Wettbewerb stehen. Die Subventionshohe solle an der Wertschopfung des Betriebes bemessen werden. Das 'Frankfurter Modell' wird in Kapitel 3 vorgestellt und die Wertigkeit seiner Argumente in einer ausfuhrlichen Diskussion erortert. Das Deutsche Institut fur Wirtschaftsforschung (DIW) hat noch im Jahr 1991 in Anbetracht der in den beiden vorgenannten Modellen fehlenden oder nicht uberzeugenden Anreize zur Umstrukturierung des ostdeutschen Kapitalstocks ein Konzept veroffentlicht, das aus einer Kombination von Lohn- und Kapitalsubventionen bestand. B