ISBN-13: 9783668131347 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 40 str.
ISBN-13: 9783668131347 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 40 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Padagogik - Allgemein, Note: 1,3, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegenden Erorterungen sollen Foucaults Thesen in der -Ordnung der Dinge- (Les mots et les choses) und -Uberwachen und Strafen-(Surveiller et punir) genauer analysieren und die Frage beantworten, inwieweit Foucaults Dekonstruktion des Humanismus eine Moglichkeit zur kritischen Selbstreflexion der Padagogik in Theorie und Praxis bietet. Ist es deshalb moglich oder sogar sinnvoll, Foucaults Thesen in einem Studiengang Erziehungswissenschaft zu thematisieren oder nimmt man damit spateren Padagogen/innen die Hoffnung und ihren Idealismus fur ihre Arbeit, den viele Padagogen/innen mit ihrem Wissen um Erziehung verwirklichen wollen? Im ersten Teil dieser Arbeit wird daher verstarkt auf Foucaults Thesen in -Die Ordnung der Dinge- eingegangen. Zunachst soll gezeigt werden, welche Ziele Foucault mit seiner Arbeit verfolgte und welche Fragen er selbst beantworten wollte. Daraufhin werden die einzelnen Epochen (Renaissance, Klassik und Moderne) erlautert und ihr jeweiliger Wissenscode dargestellt, um somit die These vom Verschwinden des Menschen und die damit verbundene Dekonstruktion des Humanismus zu erklaren. Welche Probleme sieht Foucault mit dem Aufkommen des -Menschen- in der Moderne und welche Folgen hat dieser Humanismus fur den Menschen? Im zweiten Teil wird die Verbindung Macht und Wissen bei Foucault in den Blick genommen. Hierzu wird auf das Werk -Uberwachen und Strafen- eingegangen. Foucaults Sichtweise uber das moderne Strafsystem wird erlautert und die erkenntnisleitende Frage welches Bild der Moderne Foucault hat und wie das Subjekt der Moderne konstituiert wird, soll beantwortet werden. Im letzten Teil sollen die padagogischen Probleme erlautert werden, die mit Foucaults Denkweise um den Menschen und um die Moderne entstehen. Gibt es einen Ausweg fur Padagogen/innen? Sind sie gezwungen, in einem pessimistischen Nihilismus