ISBN-13: 9783656562634 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Literatur, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn, Veranstaltung: Romanisches Seminar: Hauptseminar: Die Holle, das sind die anderen - Islam und Judentum in spanischen, franzosischen und portugiesischen Epen, Romanen und Sachtexten, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Christentum, Islam und Judentum, die drei groen monotheistischen Weltreligionen, vertraten alle einen Absolutheitsanspruch. Im Gegensatz zu den Juden versuchten die Christen und die Muslime Nicht- und Andersglaubige zu bekehren und so kam es zwischen ebendiesen im Laufe der Geschichte immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Diese Thematik wurde auch in der Literatur aufgegriffen, wie beispielsweise in der altfranzosischen Chanson de Roland. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Darstellung der Christenheit in diesem Epos. Das Ziel ist ein Vergleich von historischer Wirklichkeit und Fiktion anhand von Analysen einzelner Charaktere. Das Kapitel 2 soll zunachst einen Uberblick uber die Vorfahren Karls des Groen und den Beginn seiner Herrschaft geben. Hierbei soll besonders seine Position innerhalb der katholischen Kirche dargestellt werden. Anschlieend soll in 2.1 die Entstehung der im Rolandslied thematisierten Kreuzzugsbewegung erlautert werden. Von Konstantin uber Augustin bis hin zu Papst Urban II. wird die Bedeutung der Christianisierung und die Legitimation des Kriegsdienstes dargestellt. Im Rahmen dieser Arbeit kann leider nur ein kurzer Uberblick uber die Geschichte und keine detaillierte Darstellung gegeben werden. Im Kapitel 3 wird in Form einer Gegenuberstellung von historischer Wirklichkeit und Fiktion in der CdR auf die in Kapitel 2 gebotenen Informationen zuruckgegriffen. Das Kapitel 3.1 soll eine Einfuhrung in die CdR, deren Entstehung und Historizitat bieten, bevor in 3.2 die Christen als Einheit dargestellt werden. Ein Schwerpunkt liegt hier auf de