ISBN-13: 9783638802154 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die meisten Filme sind wirklich kaum mehr als Buhnenstucke mit mehr Atmosphare und Handlung." Stanley Kubrick selbst hat diesen Vergleich gebracht und damit vielleicht ziemlich radikal geurteilt. In jedem Fall ist die strukturelle Verwandtschaft zwischen Film und Theater nicht zu leugnen und immer wieder deutlich erkennbar - auf beiden Seiten. Was das Werk Stanley Kubricks betrifft, so ist seinen Kritikern, bewundernd oder ablehnend, eines aufgefallen: In manchen Momenten beschleicht den Zuschauer das Gefuhl, er sehe keinen Film, sondern eben Theater. Wodurch entsteht dieser Eindruck? Alle Filme Kubricks enthalten theatralische, oder besser gesagt buhnenartige Elemente. Diese sind zum Teil sehr deutlich, wie Kostume oder die Verwendung einer realen Buhne. In anderen Szenen verfolgen Akteure als Zuschauer ein Geschehen, sogar ein Schauspiel in ihrer Mitte. Diese imaginare Buhne findet sich in Kubricks uvre ebenso haufig wie die sogenannte symbolische Buhne, die Kubrick durch subtile Mittel wie Kamera und Montage, Licht und Sprache entstehen lasst. Die Arbeit beginnt mit einem Exkurs uber Voyeurismus bei Kubrick, da Voyeurismus ein zentrales Thema in vielen seiner Filme ist, aber auch in seiner Art und Weise, diese zu drehen. Im Kino namlich durfen wir gesellschaftlich ungestraft unserem Voyeurismus fronen und uns an der Darstellung von Erotik und Gewalt erfreuen," sagt Kay Kirchmann. Dies macht sich Stanley Kubrick auf seine eigene Art und Weise zunutze