ISBN-13: 9783640568284 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Das Heilige Romische Reich Deutscher Nation, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Siebenjahrige Krieg (1756-1763) stellt den letzten folgenschweren Konflikt im europaischen Machtesystem des Ancien Regimes dar. Zum ersten Mal in der Geschichte der Neuzeit wurde hier ein Krieg ausgetragen, der nicht nur das europaische Festland betraf, sondern auch in den Kolonien der europaischen Gromachte ausgetragen wurde. In diesem Krieg kampften (auf dem europaischen Kontinent) das miteinander verbundete Preuen und Grobritannien gegen eine Allianz bestehend aus Osterreich, Frankreich, Russland, dem Heiligen Romischen Reich Deutscher Nation und Schweden. Demnach sah sich Preuen unter Friedrich II. eingekreist von Feinden, die die Hohenzollernmonarchie auf die Groe eines drittklassigen europaischen Staates degradieren wollten. Die strategische Gesamtlage, als auch die okonomischen Voraussetzungen waren so beschaffen, dass man auf der Seite der antipreuischen Allianz dem Ausgang des Krieges mit groer Zuversicht entgegensehen konnte. Dennoch gelang es Friedrich dem Groen, den Angriffen seiner Gegner uber sieben Jahre lang standzuhalten und seine Gromachtstellung zu behaupten. Somit kam es am Ende des Siebenjahrigen Krieges zu einer enormen Diskrepanz zwischen Angestrebtem und Erreichtem der Gegner Preuens und Grobritanniens. Doch wie gelang es dem preuischen Militar, sich gegen einen Gegner zu behaupten, der fast dreimal so viele Truppen aufbringen konnte, wie Preuen selbst? Diese Arbeit soll dieser Frage nachgehen und zeigen, dass es (beinahe) nicht anders hatte kommen konnen, als dass Preuen sich im Siebenjahrigen Krieg gegen seine Feinde behauptete. Hierfur wird zunachst das Zustandekommen der Kriegskoalitionen