ISBN-13: 9783668173835 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 20 str.
ISBN-13: 9783668173835 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Universitat Koblenz-Landau (Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: ProSeminar Mittelalter - Herausforderungen an die Geschichtsschreibung des Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieese Arbeit stellt eine Abhandlung uber den metaphorisch zu verstehenden Begriff "Volkerwanderung," verknupft mit aktuellem Bezug zum Kontext der Fluchtlingsbewegungen aus dem Nahen Osten Richtung Europa dar. Die Parallelen zwischen der Volkerwanderung der Spatantike und den aktuellen Ereignissen in Europa sind frappierend. Nicht zuletzt deswegen ist das Interesse an dieser Epoche nach wie vor gegeben. Der Mittelmeerraum war seinerzeit von "dramatischen Umwalzungen" betroffen, die alle Lebensbereiche beeinflussten. Vieles in Politik und Wirtschaft, Religion, Gesellschafts- und Alltagskultur veranderte sich und historische Weichen wurden gestellt, die fur die kommenden Jahrhunderte die Entwicklungen pragten. Auch heute sieht sich die europaische Welt abermals mit Ereignissen konfrontiert, die ahnliche Auswirkungen haben konnten. Nach einer anfanglichen Begriffsklarung soll die vorliegende Arbeit versuchen, den Begriff Volkerwanderung auf seine Validitat zu untersuchen und mit Beispielen zu belegen, kontrastierend mit dem Begriff der Ethnogenese und in Anwendung auf die aktuelle Situation in Europa im Kontext der Fluchtlingsbewegungen. Die Auswahl an Literatur zu diesem Themenkomplex ist reichhaltig, viele Aspekte sind im Zuge des groen Interesses an dieser Zeit bereits untersucht worden. Dennoch, und das wird in der aktuellen medialen Aufbereitung der Fluchtlingsthematik umso deutlicher, birgt die Epoche der Volkerwanderung nach wie vor Diskussionsbedarf fur die Forschung. Fehlende schriftliche Quellen der Gruppen, die durch das spatantike Europa zogen, mag einer der Grunde dafur sein; romische Quellen, z.B. Jordanes' Getica, Tacitus' Germania, stehen stets unter dem Verdacht der politischen Ein