ISBN-13: 9783656670056 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 38 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich VWL - Gesundheitsokonomie, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Institut fur Versicherungsbetriebslehre), Veranstaltung: Krankenversicherung und Gesundheitsokonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Das deutsche Gesundheitssystem steht vor einem notwendigen Umbruch. Krankenkassen (KK) und Leistungserbringer sind einem immer groeren Druck ausgesetzt, da sie gesetzlich zu einer Gesundheitsversorgung verpflichtet sind, welche bedarfsgerecht, dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechend, sowie ausreichend, zweckmaig und wirtschaftlich sein soll. Doch die Umsetzung dieser Ziele erschwert sich zunehmend. Die Hauptursache dafur stellt die abnehmende Geburtenrate bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung dar. Diese demografische Entwicklung wird zwangslaufig dazu fuhren, dass der Anteil der jungen, gesunden Erwerbstatigen, welche im Rahmen ihrer Berufstatigkeit fur die Sicherstellung der Versorgung der Alteren zustandig sind, immer weiter abnehmen wird und der Anteil der oft von schweren Krankheiten und damit kostenintensiveren Behandlungen betroffenen Rentner immer weiter zunehmen wird. Es ist daher fur die Zukunft entscheidend, dass die vorhandenen Ressourcen des Gesundheitssystems effizienter genutzt und Prozesse optimiert werden. Eine wichtige Rolle wird hierbei der Versorgungsforschung zugeschrieben, welche das Ziel verfolgt, mit wissenschaftlichen Untersuchungen und Forschungen die Kranken- und Gesundheitsversorgung kontinuierlich zu verbessern. Eine mogliche Basis fur diese Forschungen bilden die von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) routinemaig erhobenen Daten. Da sie jedoch nicht gezielt fur die Wissenschaft ermittelt werden, sondern fur diesen Zweck nur Sekundardaten darstellen, welche als Nebenprodukt administrativer Aufgaben der Krankenkassen anfallen, muss bei ihrer wissenschaftlichen Nutzung auf Qualitat und Validitat geachtet werden. Im Rahmen de