ISBN-13: 9783656056966 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Sudamerika, Universitat Rostock (Institut fur Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: HS: "Populismus in Lateinamerika," Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die wachsende Bedeutung der Energiefrage wird der Focus der Weltoffentlichkeit auf Regionen gerichtet, die dadurch eine stark uberbewertete Position in der Politik einnehmen. Man spricht von Petropolitics, zu den Gebieten gehoren Staaten, wie Aserbaidschan, Angola, Tschad, Agypten, Guinea, Iran, Kasachstan, Nigeria, Russland, Saudi Arabien, Sudan, Usbekistan, Venezuela oder zukunftige Konfliktregionen, wie die Spradly Inseln. In der Zukunft muss auch Kuba in diese Staaten mit eingereiht werden. Ein Land, was jahrelang von der UDSSR mit Rohol subventioniert wurde und sich durch diese Allokationen in eine starke Abhangigkeit zu der UDSSR begeben hatte, was zur Folge hatte, dass Kuba nach Glasnost und Perestroika in den 1990er Jahren fast wirtschaftlich kollabierte. Nach einer Ubergangsphase "Periodo Especial," einer Zeit des Inkrementalismus, konnte ein neues Bundnis aufgebaut werden mit dem 1998/99 gewahlten Venezolanischen Staatsprasidenten Hugo Chavez, der aus seiner Seelenverwandtschaft zu Fidel Castro kein Hehl macht, man spricht von einem "transnationalem Erbe." Dieser Hugo Chavez halt seit Jahren den sozialistische Staat in der Karibik durch Ollieferungen, die weit unter dem Marktwert geliefert werden und zum groten Teil nicht mit Geld sondern Dienstleistungen vergutet werden, am leben. Einige sehen Kubas Zukunft in einer Kopie von China, eine Mischung aus autoritarem Staat und einer Konsumgesellschaft. Es konnte sich auch das eher konservative, traditionelle Lager von Felipe Perez Rogue durchsetzen oder ein "Kleines China" oder eher der "Sozialismus des 21. Jahrhunderts.."..