ISBN-13: 9783640317066 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL - Aussenhandelstheorie, Aussenhandelspolitik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (Professur fur Aussenwirtschaft und Entwicklungsokonomie), Veranstaltung: Internationale Wirtschaftsbeziehnungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Land Argentinien gehorte in den funfziger Jahren noch zu den wohlhabendsten Nationen der Welt. Seit der Absetzung des damaligen Prasidenten Juan Peron im Jahr 1955 folgte jedoch eine sehr instabile Phase. Es kam zu standigen Regierungswechseln, die sich auch in einer sehr instabilen Wirtschaftspolitik niederschlugen. Die Folge waren zahlreiche Wirtschaftskrisen, durch die das Land immer mehrden Anschluss zu anderen Industrielandern verlor. So lag die durchschnittliche Wachstumsrate des BIP von 1960 bis 2000, welche im gleichen Zeitraum bei den restlichen Industrielandern im Schnitt 2,7% betrug, bei lediglich einem Prozent. Im Jahr 1991 koppelte die argentinische Regierung den argentinischen Peso mit einem festen Wechselkurs an den US-Dollar (USD). Dies hatte vor allem zum Ziel, die in den vergangenen Jahren extrem starke Inflation im Land in den Griff zu bekommen. Im Nachhinein zeigte sich jedoch, dass sich durch diesen Eingriff die instabile Situation im Land nur noch weiter verstarkte. Zwar hatte das Stabilisierungsprogramm kurzfristig zur Folge, dass die Inflation tatsachlich abnahm, jedoch verteuerten sich durch den starken Kurs des USD die argentinischen Produkte auf dem Weltmarkt. Dies fuhrte langfristig zu einer geringeren Wettbewerbsfahigkeit der argentinischen Volkswirtschaft und somit zu stark negativen Handelsbilanzen. Im Jahre 1999 wertete die brasilianische Regierung als Folge der Sudostasienkrise die brasilianische Wahrung ab. Hierdurch verschlechterte sich die Wettbewerbsfahigkeit fur die argentinische Wirtschaft noch weiter, da Brasilien mit Abstand Argentiniens wichtigsten Handelspartner darstellt. ...]"