ISBN-13: 9783638926096 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 72 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik, Note: 1,3, Ruhr-Universitat Bochum, 64 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht den Regulierungsbedarf im Energiesektor, berucksichtigt Informationsasymmetrien zwischen der BNetzA und den Netzbetriebern; stellt die in der Literatur disskutierten Methoden der Anreizregulierung dar und vergleicht diese miteinander. Hauptziel der Arbeit ist es die geplante Umsetzung der Anreizregulierung in Deutschland zu erlautern und diese kritisch zu wurdigen. "Beim Netzzugang werden Wettbewerber durch diskriminierende Netzzugangsbedingungen und hohe Netzzugangsentgelte weiterhin behindert." Meldungen wie diese von der Monopolkommission (MK) verdeutlichen die aktuelle wirtschaftspolitische Debatte um den Missbrauch von Marktmacht einzelner Stromanbieter, hervorgerufen durch die Ungleichverteilung der Handlungsspielraume von Markteilnehmern. Ebenfalls in der Debatte als Losungsansatz oft gefordert ist das Instrument der Anreizregulierung (incentive regulation). Hierbei handelt es sich um eine ex-ante Variante der hoheitlichen Regulierung von Netznutzungsentgelten oder -erlosen. Hauptziel der Anreizregulierung ist das Setzen von bewussten Anreizen zur Realisierung ungenutzter Effizienzpotenziale. Die erzielten Effizienzen sollen teils den Netzbetreibern in Form einbehaltener Effizienzgewinne, teils den Verbrauchern durch gesenkte Strompreise zugute kommen.