ISBN-13: 9783638790369 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
ISBN-13: 9783638790369 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 44 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,7, Technische Universitat Dresden (Geschichte), Veranstaltung: Reichsstruktur in ottonisch-salischer Zeit (Proseminar) - Sommersemester 2004, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Konigkronung Konrads II. am 8. September 1024 in Mainz ubernahm eine neue Dynastie die Herrschaft uber das Romische Reich: das Geschlecht der Salier gelangte nun nach dem sachsischen Haus - dessen mannliche Linie mit dem Tod Heinrichs II. erlosch - an die Macht. In der Regierungszeit des ersten Saliers konnen erstmals unmittelbar fassbare Ansatze bezuglich der Transpersonalitat im Herrschaftsdenken, das noch im 10. Jahrhundert durch stark personal-gentile Vorstellungen gepragt war, ausgemacht werden. Dennoch muss betont werden, dass dies ausschliesslich Ansatze sind, denn Konrad II. war nachweislich noch zu sehr mit der ottonischen Tradition verhaftet, sodass dies nicht zu einer allgemeingultigen Ansicht erhoben werden kann. Politische Interessen schienen hier doch eher die vorrangige Rolle gespielt zu haben: als Begrunder eines neuen Konigsgeschlechtes forderte Konrad II. alle Rechte seines ottonischen Vorgangers fur sich und musste daher auf die Kontinuitat des Reiches bauen. Der beschriebenen Problematik versucht die vorliegende Arbeit anhand des Beispiels der Angliederung Burgunds an das mittelalterliche Imperium, das diese neuartigen Schritte in Richtung der Konstituierung des Konigtums als eine uberdauernde Institution unmittelbar beruhren, gerecht zu werden. Den Beginn bildet eine Darstellung der burgundischen Frage unter Heinrich II., daran anschliessend werden zum weiteren Verstandnis die transpersonalen Ansichten Konrads II. naher erlautert, was weiterhin in einen Abriss der burgundischen Problematik in der Herrschaftszeit Konrads II. mundet. Ein Uberblick uber die Bedeutung und Stellung Burgunds im Reichsverband wurde im letzten"