ISBN-13: 9783656010302 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 60 str.
ISBN-13: 9783656010302 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg (Politikwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: "Der freiheitlich sakularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das groe Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Burgern gewahrt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenitat der Gesellschaft, reguliert. Andererseits kann er diese inneren Regulierungskrafte nicht von sich aus, das heit mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots, zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben."1 Diese Aussage stammt von dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Bockenforde. Er thematisiert in diesen Satzen, was es wahrhaftig bedeutet, als Mitglied in einer demokratischen Gemeinschaft zu bestehen und zu leben. Die heutige Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland beruht auf einem Staatssystem, welches seinem Burger ein Hochstma an Freiheit und Selbstbestimmung zugesteht. Es liegt also in der Verantwortung der Bevolkerung diesen scheinbar leeren Raum eigenverantwortlich mit Normen, Werten und Gesetzmaigkeiten zu fullen. Der Staat selbst verhalt sich in diesem Gestaltungsprozess, gegenuber jeglichen Gruppierungen tolerant und vorurteilsfrei. Dies hat zur Folge, dass die liberale Staatsform auf die aktive Beteiligung der Burger bei der Gestaltung des Regierungssystems, angewiesen ist. Lasst das Volk diese Chance der freiheitlichen Selbstbestimmung jedoch ungenutzt verstreichen, verfallt der Staat in eine Handlungsunfahig- und Machtlosigkeit, gegenuber den politischen Prozessen. Die Fragestellung, die in diesem Zusammenhang aufgeworfen wird, ist nicht nur die Suche nach den Voraussetzungen der Entstehung des Rechtes und den daraus folgenden M