ISBN-13: 9783638954068 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universitat Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Theorien und Probleme reprasentativer Demokratie, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bundesrepublik Deutschland besteht seit uber funfzig Jahren und man konnte meinen, ein solches politisches System sei stabil und funktioniere. Doch heute, im Jahr 2005, steckt dieses System in der Krise. Reformen sind dringend notwendig, um Missstande zu beseitigen, Arbeitslosigkeit und mangelnde Zukunftsperspektiven plagen die Burger. Die Menschen unterstutzen den Staat nicht mehr und sind Politik verdrossen. Doch kann man das so stehen lassen? Und konnen die Parteien als Ursache allen Ubels bezeichnet werden? Sind die Parteien eine "Krankheit"? Bevor Sie als Leser sich mit der folgenden Arbeit beschaftigen, mochte ich sie uber "Risiken und Nebenwirkungen" informieren. Diese Abhandlung soll sich mit Parteienkritik beschaftigen und wurde ausgelost durch die "Diagnose" des ehemaligen Bundesprasidenten von Weizsacker. Die Metapher hier von einem "Krankheitsbild" zu sprechen, halte ich fur angemessen, da es dabei ebenfalls um die Feststellung des Problems, also der Krankheit geht und die Erkenntnis, wie schwer die Krankheit eigentlich ist oder ob der Patient, die Bundesrepublik und ihre wissenschaftlichen Autoren, sich etwas eingebildet haben und es sich letztlich um ganz normale "Alterserscheinungen" nach uber funfzig Jahren Demokratie handelt. Auch mussen, falls tatsachlich eine Krankheit vorliegt, die Ursachen und mogliche Heilungswege geklart werden. Dabei muss naturlich erlautert werden, ob ein harmloser Eingriff das Problem beseitigen kann, also die Parteien medikamentos durch einige innerparteiliche Reformen wieder zum "normalen" Funktionieren gebracht werden konnen, oder ob sie insgesamt so Systemschadlich sind, dass sie eigentlich entfernt werden mussten.