ISBN-13: 9783656709541 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,5, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Sprache: Deutsch, Abstract: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur Deutsche und zum Zeugnis dessen, da sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschiede, ohne Standes- und Konfessionsunterschiede zusammenzuhalten ...] fordere ich die Vorstande der Parteien auf, vorzutreten und mir dies in die Hand zu geloben." Die Thronrede des Kaisers vom 4. August 1914 leitete, kurz nachdem das Deutsche Reich Russland den Krieg erklart hatte, den Burgfrieden ein. Dies gab den deutschen Juden Hoffnung und Zuversicht endlich Gleichberechtigung zu erhalten. Doch die Begeisterung hielt nicht lange an. Mit der zunehmend schlechteren Kriegslage kam der latent vorhandene Antisemitismus wieder zum Vorschein. Die zentrale Fragestellung der Hausarbeit bezieht sich auf die Folgen des zunehmenden Antisemitismus, die in der Judenzahlung ihren Hohepunkt findet. Zu Beginn werden zwei wesentliche judische Verbande vorgestellt. Zum einem "Centralverein deutscher Staatsburger judischen Glaubens" und zum anderen die "Zionistische Vereinigung." Welche Unterschiede gab es zwischen den Verbanden und wie machten sie auf sich aufmerksam? Danach erfolgt die Abhandlung uber den Beginn des Ersten Weltkriegs. Zunachst wird dabei auf den Burgfrieden eingegangen. Wie kam dieser zustande und was loste er bei den judischen Verbanden und Kriegsfreiwilligen aus? Um dies herauszufinden wurde die Zeitung des Centralverbandes "im deutschen Reich" sowie die Zeitschrift der Zionisten die "Judische Rundschau" genutzt. Darin kann man deutlich nachvollziehen, wie die judische Bevolkerung zu dieser Zeit gedacht und gefuhlt hat. Die Euphorie der Kriegsfreiwilligen wird mit Hilfe der "Kriegsbriefe gefallener deutscher Juden" aufgezeigt. Im judischen Volk wurde angenommen, dass man durch die militarische Leistungen Anerkennung im deutschen Reich erhalten werde. Ob dies