ISBN-13: 9783656825401 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: Sehr gut, Wirtschaftsuniversitat Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Blick auf die Geschichte der Seefahrt offenbart, dass Schiffsunfalle, -kollisionen und -havarien, wie jene der Costa Concordia, durch die vergangenen Jahrzehnte hindurch keine Seltenheit darstellten und sich ein Unfallruckgang trotz Fortschritten in der Technik und postulierten Ausweitungen von Sicherheitsmanahmen in der Schifffahrt nur marginal abzuzeichnen scheint. Betrachtet man die nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia in den Medien kursierenden Erklarungsmuster, so fallt auf, dass jene oftmals auf ursachliche Aufarbeitungen des Unfalls zuruckgreifen und im Sinne einer linear-kausalen Herangehensweise an den Unfall allen voran den Menschen - sei es dem Kapitan oder aber dem Bedienungspersonal - Fehler anlasten, welche zur Havarie gefuhrt haben sollen. Die hiesige Arbeit nimmt es sich in Anknupfung daran schwerpunktmaig zum Ziel, die in den Medien kursierenden Erklarungsmuster der Havarie der Costa Concordia aufzuarbeiten und die Schwachpunkte einer linear-kausalen Argumentationsweise gegenuber einer systemisch-prozessualen Betrachtungsweise unter Herausarbeitung der wirksamen Dynamiken des Systems Kreuzschifffahrt aufzuzeigen.