ISBN-13: 9783640164868 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1.7, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die hellenistische Staatenwelt, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Tod Alexanders des Grossen am 10.Juni 323 v. Chr. ist sagenumwoben. Wenn es darum geht, klarzustellen, wie und woran Alexander gestorben ist, scheiden sich die Geister. In dieser Arbeit wird es insbesondere um die Frage gehen, was der Mythos fur Ruckschlusse auf die Realitat zulasst und inwiefern diese mit den Fakten ubereinstimmen. Sowie, was das Besondere an Alexanders Verhalten wahrend der letzten Stunden war und wie seine Regelungen Einfluss auf die hellenistische Staatenwelt hatten. Die Quellenlage teilt sich in Primarquellen und Sekundarquellen. Die ersten sind Quellen aus der Zeit Alexanders, wie z.B. Kallisthenes, die Sekundarquellen entstammen dem Ende der hellenistischen Epoche bis zum 2. Jhd. n. Chr. . Von den Primarquellen sind meistens weder Titel noch Umfang des Werkes bekannt, da sie meist nur in kleinen Teilen erhalten sind. Objektivitat ist von den Primarquellen nicht zu erwarten, da sie zumeist von Menschen in Alexanders direktem Umfeld geschrieben wurden. Die Sekundarquellen wurden in der romischen Kaiserzeit von griechischen Geschichtsschreibern verfasst, einzige Ausnahme ist der romische Q. Curtius Rufus. Ich werde die Quelle des Plutarch1, Diodor2 und des Arrian3 als Quellenmaterial interpretieren. Plutarch und Arrian geben eine sehr detaillierte und ahnliche Beschreibung der letzten Tage Alexanders wieder. Arrian hat seine Informationen von Ptolemaios, der als General am Alexanderzug teilgenommen hat. Beide wurden in ihren Aufzeichnungen von Kallisthenes beeinflusst, der den gesamten Feldzuges Alexanders begleitet und aufgezeichnet hat. Kallisthenes wurde von Alexander hingerichtet und kann demnach nichts uber seinen Tod uberliefern. Plutarch und Diodor le