ISBN-13: 9783640179992 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
ISBN-13: 9783640179992 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Technische Universitat Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Das Romische Reich unter Kaiser Hadrian, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Reisekaiser," Philhellene und Graeculus" - es sind nicht eben wenige Attribute, die den romischen Princeps Hadrian, der die Geschicke des Imperiums zwischen 117 und 138 n. Chr. lenkte, beschreiben. Mit dem Regiment des dritten Adoptivkaisers begann eine neue Phase in der Geschichte des Reiches, endeten die Expansionsbestrebungen, die noch Trajan forciert hatte. Hadrian verliess die offensive Politik seines Vorgangers und setzte mit der Sicherung der Grenzen, dem Ausbau der Infrastruktur und auch innenpolitisch mit Anderungen in der Verwaltung neue Schwerpunkte. Ein bedeutendes Merkmal seiner Regentschaft sind Hadrians zahlreiche ausgedehnte Reisen durch die Provinzen des romischen Reiches, die insgesamt uber die Halfte seiner Regierungszeit in Anspruch nahmen. In Hadrians Fokus lagen dabei vor allem die griechischen Territorien, wobei Athen eine herausragende Stellung einnahm, was angesichts seines geistigen Hintergrunds - Hadrian war fruh mit der griechischen Kultur in Beruhrung gekommen - nicht verwundert. Diese Arbeit untersucht, inwieweit sich Hadrians Affinitat zu Griechenland politisch auswirkte. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den kaiserlichen Massnahmen zur Forderung der homonoia (Eintracht) unter den griechischen Poleis, die sich im Panhellenischen Programm niederschlugen, und der Sonderrolle, die Athen in diesem Kontext zukam. Zudem gilt es zu klaren, ob die Umsetzung des Panhellenischen Programms und die besondere Aufmerksamkeit, die Athen erfuhr, als parallele Aspekte zu betrachten oder untrennbar miteinander verknupft sind. Von Interesse ist schliesslich auch, welche Grunde - abgesehen vom Philhellenentum - Hadrian zu der Forderung"