ISBN-13: 9783640244096 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 36 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,7, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (Historische Fakultat), Veranstaltung: Ambrosius von Mailand, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Osterstreit stellt den Hohepunkt des Mailander Kirchenstreites der Jahre 385- 386 dar. Es war nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen zwei konfessionellen Richtungen des christlichen Glaubens, sondern auch eine Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat. Die wichtigsten Kontrahenten dieses Konflikts waren der Mailander Bischof Ambrosius, der junge Kaiser Valentinian II., seine Mutter Justina sowie der Bischof Mercurinus, der sich spater Auxentius nannte.1 Er wahlte diesen Namen in Anlehnung an Ambrosius Vorganger Auxentius, der von 355 bis zu seinem Tod 374 Bischof von Mailand und Anhanger der von Arius gepragten homoischen Glaubensrichtung war. Ambrosius bekannte sich nach seiner Wahl 374 zum nizanischen Glauben, obgleich in Mailand eine grosse homoische Gemeinde lebte.2 Nach dem Tode seines Bruders Gratian wurde Valentinian 383 Kaiser von Westrom und verlegte seine Residenz von Sirmium nach Mailand.3 Im Jahre 385 geraten der Hof und Ambrosius erstmals in Konflikt. Eine Auseinandersetzung begann, die erst ein Jahr spater ihr Ende finden sollte. Der Hof forderte die Auslieferung einer Kirche zugunsten der Homoer, was der Bischof ablehnte, da er den homoischen Glauben als Haresie ansah. Aus diesem Grund bezeichnete er die Homoer auch als Arianer. Die Vorgange der Jahre 385/386 lassen sich vor allem durch die Briefe des Bischofs an seine Schwester Marcellina und den Kaiser, seine Rede gegen den Homoer Auxentius und das im Codex Theodosiani enthaltene Gesetz Valentinians II. vom 23. Januar 386 nachvollziehen. Ich stutze mich in meinen Ausfuhrungen im Wesentlichen auf die neueren Monographien von Neil B. Mc Lynn und John Moorhead, aber auch auf die Alteren Standartwerke von F. Homes Dudden un