ISBN-13: 9783656509554 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 2,0, Universitat Duisburg-Essen (Kunst und Kunstwissenschaft), Veranstaltung: Die Rezeption antiker Mythologie in der Kunst des Mittelalters und der Fruhen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Antike bildet den Hintergrund der Kultur, in der wir heute leben. Noch heute spricht man von "Herkuleskraften" oder "panischem Schrecken," um nur zwei Beispiele zu nennen, die an mythische Gestalten erinnern, die sich in unserem Wortschatz befinden und damit einen Teil unserer Sprachkultur bilden. Der Mythos war vor allem zu damaligen Zeiten eine fur die Menschen hochbedeutende, sie zusammenfuhrende und zusammenhaltende, eine Sinn stiftende Erzahlung." Im Mittelalter wurden die Menschen in ihrer Sichtweise von der Realitat sehr stark von Mythen gepragt. Die christliche Religion beeinflusste das Leben immens, wozu auch der Glaube an Gott und den Teufel, an Gut und Bose, Himmel oder Hollenfeuer zahlte und was den Menschen gleichermaen zu Gehorsam zwang. Mythen halfen den Menschen, scheinbar unerklarliche Vorgange oder Ereignisse, bezogen auf die Naturgewalten oder die spezifischen Schicksale einzelner Personen, besser verstehen zu konnen. Aufgrund mangelhafter wissenschaftlicher bzw. technischer Mittel galt die Mythologie als eine Methode, das Unfassbare allgemein (be-)greifbarer zu machen. Der Mythos als Ausdruck der menschlichen Weltanschauung versucht die Vorgeschichte des Wahrnehmbaren zu erklaren. Auch bestimmte Angste werden durch ihn zum Ausdruck gebracht, wobei die Erzahlungen durch mundliche Uberlieferungen von Generation zu Generation auch Veranderungen erfahren. In dieser Hausarbeit liegt der Fokus auf der Rezeption von antiker Mythologie in der Malerei. Es stellt sich die Frage, in wie fern die spezifische Darstellungen des Pan Zeugnis ablegen uber die Zeit, in der die Bilder entstanden sind, in wie fern die Reprasentationen als Spiegel ihrer Zeit betrachtet werden konnen. Der Myt