ISBN-13: 9783656131656 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 72 str.
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgehend von der Tatsache, dass das Personsein von behinderten Menschen in neueren philosophischen Entwurfen (Praferenz-Utilitarismus) bestritten wird, stellt der Beitrag den Begriff der Person in den Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund der neuzeitlichen Philosophiegeschichte wird gefragt, ob normative Menschenbilder (wie das der Personalitat eines jeden Menschen) moglich sind. Der Antwortversuch geht von der christlichen Herkunft und Bedeutung des Personenbegriffs aus. Die Personalitat zeigt sich dabei als Bezogenheit (Transzendenz) und als Existenzweise des Menschen. Eine solche Perspektive setzt aber in erkennntnistheoretischer Sicht einen Vernunftbegriff voraus, der sich nicht auf empirisch Messbares einschranken lasst. Der Personenbegriff erweist sich in diesem Sinne als unaufgebbar gerade angesichts heutiger ethischer Herausforderungen und Gefahren. Der Beitrag vertritt eine alternative Sichtweise in der heilpadagogischen Menschenbild- und Wertedebatte.