ISBN-13: 9783638657129 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 46 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Institut fur Politische Wissenschaft), Veranstaltung: OS 'Konfliktregelung in der internationalen Politik - ausgewahlte Fallanalysen zum Staatszerfall und Intervention', 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Region der Groen Seen tritt in den Medien immer wieder als Schauplatz gewaltsamer Konflikte in das Bewusstsein der Weltbevolkerung. Vor allem der Genozid 1994 an der Tutsibevolkerung in Ruanda hat die internationale Aufmerksamkeit erregt und viele Organisationen und Burger sowie die internationale Gemeinschaft aufgeschreckt. Auch Burundi war und ist bis heute ein Konfliktherd zwischen Hutu- und Tutsibevolkerung. Die Demokratische Republik Kongo bildet keine Ausnahme, denn diese kommt allein auf eine Bilanz von acht gewaltsamen Konflikten seit der Unabhangigkeit im Jahre 1960. Eine Haufung der Konflikte in der Region der Groen Seen ist erst in den 90er Jahren zu verzeichnen, davor herrschte eine relative Stabilitat, welche als direkte Folge des Kalten Krieges gewertet werden kann. Ursachen fur die lang andauernde Krisensituation mit wechselnder Konfliktintensitat sind, zum einen der Staatszerfall unter Mobutu bis hin zum Staatskollaps und ein bis heute noch schwelender Konflikt. Hat es einen schleichenden Ubergang von einem failed state zu einem "neuen" Krieg gegeben? Ist der Krieg als ein "neuer" Krieg zu bezeichnen und wenn ja ab wann? Was sind die Ursachen und wie hat sich dieser Konflikt entwickelt? Warum gibt es bis heute keinen Frieden? Um diese Fragen zu beantworten muss ein Blick in die Vergangenheit geworfen werden, denn es gilt herauszufinden wo die Wurzeln des eigentlichen Konflikts liegen und ob eventuell eine gewisse Kontinuitat vorhanden ist. Hierzu ist es auch wichtig die Interessen der verschiedenen Akteure zu betrachten und wie sich deren Interessenlage wahrend des Ko