ISBN-13: 9783565205462 / Niemiecki / Miękka / 124 str.
"Der Hamburger Tod - Als der Senat die Cholera leugnete um den Handel zu retten" dokumentiert den letzten großen Cholera-Ausbruch in Deutschland im Jahr 1892. Während andere europäische Städte längst moderne Wasserfilter und Quarantänemaßnahmen eingeführt hatten, weigerte sich die Hamburger Kaufmannschaft aus Kostengründen, das Trinkwasser zu reinigen. Die Elbe wurde ungefiltert in die Haushalte gepumpt.Der Historiker Holger Strom beschreibt das fatale Zögern des Senats. Als die ersten Fälle auftraten, wurden sie vertuscht, um den Hafenbetrieb nicht zu gefährden und eine Handelssperre zu vermeiden. Kaufleute stellten den Profit über Menschenleben und ignorierten die Warnungen der Wissenschaft.Erst als Robert Koch nach Hamburg reiste und den berühmten Satz sprach: "Meine Herren, ich vergesse, dass ich in Europa bin", änderte sich die Lage. Das Buch zeigt den Kampf zwischen alter Wirtschaftslogik und moderner Bakteriologie. Es ist eine Parabel darauf, was passiert, wenn Politik und Wirtschaft wissenschaftliche Fakten ignorieren, bis die Katastrophe nicht mehr zu leugnen ist.
Die Geschichte von 1892, als Hamburger Kaufleute eine tödliche Seuche vertuschten, um ihre Profite im Hafen zu schützen.